Die Idee hinter
"Tönning im Gespräch"
Tönning lebt von den Menschen, die unsere Stadt jeden Tag mitgestalten. Ob Unternehmen, Vereine, Kitas, Schulen, Handwerksbetriebe oder soziale Einrichtungen.
Überall engagieren sich Menschen mit Ideen, Erfahrung und Leidenschaft für unsere Gemeinschaft.
Mit meinem Format „Tönning im Gespräch“ möchte ich diesen Menschen eine Stimme geben. Ich möchte zuhören, Einblicke gewinnen und erfahren, was gut läuft, welche Herausforderungen bestehen und welche Wünsche es für die Zukunft unserer Stadt gibt
Tönning im Gespräch..
... im Gespräch mit Martin Kindl,
dem amtierenden Bürgermeister von Husum
Ein Gespräch mit Husums amtierendem Bürgermeister Martin Kindl, welches direkt aus der Praxis die Abläufe aufzeigt, über Herausforderungen, aber vor allem auch über die vielen Möglichkeiten, eine Stadt lebendig und zukunftsfähig zu gestalten.
Auf der offiziellen Website der Stadt Husum beschreibt er unter anderem die Bedeutung von Bürgerservice, Digitalisierung, Vereinsleben, Kultur, Schulen, Kindergärten, Freizeit und Sport für die Stadt. Genau deshalb bat ich um einen Austausch bezüglich der sich überschneidenden Themen.
Husum und Tönning sind unterschiedlich: In ihrer Größe, ihren Strukturen und ihren Möglichkeiten. Sie sind jedoch nicht weit voneinander entfernt. Und genau deshalb fand ich den Austausch so spannend. Denn wir können voneinander lernen, Ideen übernehmen, weiterdenken und schauen, was zu Tönning passt.
Welche Institutionen, Vereine oder Fachstellen können wir zu Rate ziehen? Wer hat bereits Erfahrungen gesammelt? Wo gibt es gute Lösungen, die wir uns anschauen und für Tönning weiterentwickeln können?
Wir haben darüber gesprochen, wie wichtig kurze Wege und ein Rathaus sind, das für die Menschen ansprechbar und nahbar ist.
Vielen Dank, Herr Kindl, für den offenen und spannenden Austausch!
Tönning im Gespräch..
…im Gespräch mit dem Inhaber eines Tönninger Handwerksbetriebes
Ein Zimmerei-Betrieb mit vielen fleißigen Händen, einem tollen Miteinander und einem klaren Anspruch ans Handwerk.
Holger Tammen ist in Tönning an vielen Stellen präsent und engagiert. Er ist in unserer Stadt überall zu sehen und vielen auch bekannt.
Wir haben über das gesprochen, was Tönning bewegt: über Miteinander, Zusammenarbeit und die Strukturen hinter den Kulissen. Darüber, wie Bereiche zusammenarbeiten, wo manchmal Schnittstellen besser funktionieren könnten und wie wichtig es ist, dass unsere Unternehmen untereinander gut vernetzt sind.
Aber natürlich ging es auch um die kleinen und großen Dinge in unserer Stadt. Themen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, für uns Tönninger aber trotzdem wichtig sind, weil sie unseren Alltag und unsere Lebensqualität unmittelbar beeinflussen.
Für mich zeigt sich genau hier: Tönning hat großartige Menschen, die anpacken und Verantwortung übernehmen.
Und natürlich durfte das Thema Camping nicht fehlen: Denn ja, ich liebe das Campen! 🏕️
Neben der Zimmerei steckt in diesem Betrieb nämlich noch eine ganz besondere Leidenschaft: die Manufaktur Dünenkerl. Dort werden Camper mit viel Liebe zum Detail und echter Handarbeit zu ganz individuellen Fahrzeugen ausgebaut. Durchdacht, individuell und vor allem mit viel Sinn fürs Praktische.
Wie hätten wir da anders gekonnt, als auch über Wochenendtrips, schöne Ziele und natürlich das Campen selbst zu sprechen? Man muss ja auch mal abschweifen dürfen...
Dieses Gespräch hatte unheimlich viel Inhalt und Inspiration.
Gleichzeitig ist es aber auch wichtig die Realität zu sehen, genau das macht dieses Format so unfassbar echt und wertvoll. Was brauchen wir und was könnten wir verbessern?
Nur wenn wir real über Fakten und Wahrnehmung sprechen, können wir die vorhandenen Themen auch vernünftig angehen.
Vielen Dank, dass Du Dir so viel Zeit genommen hast.
Es ist mir vollkommen bewusst, dass Eure Tage im Unternehmensalltag sehr eng getaktet sind.
Tönning im Gespräch..
…im Gespräch mit Andreas Berg, der seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Uffe-Skolen (Grund- und Gemeinschaftsschule) hier bei uns in Tönning ist,
der Schule der dänischen Minderheit. Zur Zeit ist er dort als kom. Schulleiter tätig.
Unser Gespräch hat mir einmal mehr gezeigt, wie wertvoll es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. An der Uffe-Skolen wird mit anderen Lernansätzen gearbeitet: Mit viel Nähe, direkter Kommunikation und einer großen Bereitschaft, situativ Lösungen zu finden. Auch ging es in dem Gespräch um dänische Ansätze in Bezug auf Digitales und die Bürokratie.
Davon können wir auch in Tönning lernen. Weniger Bürokratie, kürzere Wege und eine Verwaltung, die dort unterstützt, wo sie wirklich gebraucht wird. Unsere Fachabteilungen haben viele Vorgänge auf dem Tisch. Gleichzeitig müssen immer mehr Dinge bedacht, dokumentiert, abgesichert und vorgehalten werden. Das kann dazu führen, dass praktische Lösungen unnötig lange dauern bzw. „versanden“ bevor es relevant wird.
Dabei brauchen wir gerade hier mehr Pragmatismus: Zuhören, miteinander sprechen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen finden.
Das gilt für Schulen genauso wie für Vereine, Institutionen, Ehrenamtliche und Unternehmen. Gute Ideen sollten nicht auf dem Weg durch zu viele Zuständigkeiten verloren gehen.
Ich sprach mit ihm auch (er ist ebenfalls Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Tönninger Städtepartnerschaften) über unsere Städtepartner. Die erhaltenen Informationen zeigten mir deutlich: Tönning hat mit seinen Städtepartnerschaften bereits gute Möglichkeiten voneinander zu lernen und neue Impulse aufzunehmen. Diese Chancen möchte ich künftig noch stärker nutzen, über Grenzen hinweg und ganz konkret für unsere Stadt.
Wenn wir wieder stärker auf persönliche Begegnung, kurze Wege und pragmatische Zusammenarbeit setzen, können wir in Tönning viel bewegen.
Nicht alles muss komplizierter werden. Manches darf einfach wieder einfacher werden.
Danke Andreas, für den offenen Dialog und die vielen wertvollen Gedanken.
Es war ein tolles Gespräch!
Tönning im Gespräch..
..im Gespräch zu :
Was Tönning für Familien und Jugendliche noch stärker machen kann
Gestern durfte ich ein tolles Gespräch mit Annika Schumann führen. Sie ist seit drei Jahren ein wichtiger Bestandteil der ADS Kita und bringt somit Erfahrung und tolle Ideen mit. Zudem ist sie im Vorstand unserer Kirchengemeinde Tönning-Kating-Kotzenbüll.
Vielen Dank für den offenen und ehrlichen Austausch.
Besonders schön war zu sehen, wie viele Themen wir ganz ähnlich bewerten. Wir sind uns einig, dass Tönning mehr aktive Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien benötigt - auch in Verbindung mit älteren Menschen - von Jung bis Alt!
Es wäre schön mehr Orte und Möglichkeiten zu schaffen, an denen Begegnungen ganz selbstverständlich entstehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die bessere Vernetzung unserer bestehenden Einrichtungen und Angebote. Kitas könnten wir z. B. deutlich besser mit dem Paul-Gerhardt-Haus zusammenbringen. Unsere vielen Vereine leisten bereits heute großartige Arbeit. Wenn wir diese auch noch stärker mit Klein und Groß verbinden, entstehen echte Chancen: Kinder und Jugendliche finden leichter den Weg in die Gemeinschaft, in schon bestehende Freizeitangebote und nachher auch ins Ehrenamt.
Das stärkt den Zusammenhalt, nutzt vorhandene Strukturen besser und kann helfen, langfristig Nachwuchs für unsere Vereine und Organisationen zu gewinnen.
Eine zusätzliche Idee, die ich besonders gut finde, ist eine Art digitaler Marktplatz für Tönning. Quasi ein gemeinsamer Veranstaltungskalender auf der Seite der Stadt Tönning, auf dem Vereine, Schulen, Kitas, aber auch Privatpersonen ihre öffentlichen Angebote teilen können. So wird sichtbar, was alles in unserer Stadt passiert und Menschen finden leichter zueinander (wie beispielsweise Mutter-Kind-Turnen, Schwimmbadveranstaltungen, Tag der offenen Tür, der Ball der Vereine, der Feuerwehrball, das Jubiläum des YachtClubs, Tanzangebote, Aktionen im Jugendzentrum, der Kirche...)
Ich freue mich immer sehr über solche Gespräche. Sie zeigen, wie viele tolle Ideen und Gedanken in unserer Stadt stecken 🏘️ Bereits in so kurzer Zeit, haben wir viele gute Ansatzpunkte aufgenommen. Punkte, die schnell in die Praxis umgesetzt werden könnten.
Vielen Dank, Annika, für deine Zeit und deine wertvollen Impulse!
Tönning im Gespräch..
... im Gespräch mit einer Tönninger Unternehmerin
Dieses Mal durfte ich mich mit Stefanie Nagel austauschen. Als Unternehmerin führt sie nicht nur ihr Tattoostudio TönnInk in Tönning, sondern seit vielen Jahren auch ein erfolgreiches Studio in Hamburg Hamburg CityInk. Dadurch bringt sie viele Erfahrungen, neue Blickwinkel und spannende Ideen mit.
Wir haben über viele Themen gesprochen, die Tönning betreffen. Vor allem darüber, welches Potenzial unsere Stadt eigentlich hat. Oft braucht es gar keine riesigen Veränderungen, sondern den Mut, gute Ideen aufzugreifen, gemeinsam weiterzudenken und auch einfach mal neue Wege auszuprobieren.
Ein Thema war unter anderem die Beschilderung inner- und außerorts. Gerade für Autofahrer, Radfahrer und Camper könnte eine bessere Orientierung dabei helfen, dass Besucher unsere Stadt und ihre Angebote leichter entdecken. Zudem würden sich die großen Wohnmobile vielleicht nicht als erstes in die engen Einbahnstraßen verirren oder bei der Ankunft zuerst fragen, wo denn denn der Campingplatz sei. Andere Orte machen bereits vor, wie modern und einladend so etwas umgesetzt werden kann.
Ein Gedanke, den wir beide ohnehin sehr gut finden, ist außerdem ein lockeres, offenes Austauschformat. Einfach Menschen zusammenbringen, Ideen sammeln, gemeinsam brainstormen und voneinander lernen. Oft entstehen so die besten Ideen genau dann, wenn unterschiedliche Erfahrungen aufeinandertreffen. Quasi, genauso wie wir hier gerade so schön zusammensaßen.
Auch über den direkten Austausch zwischen Bürgern, Unternehmern und Verwaltung haben wir gesprochen. Mir ist es wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, unkompliziert ins Gespräch zu kommen. Deshalb plane ich, sofern ich das Vertrauen der Tönningerinnen und Tönninger erhalte, regelmäßige offene Sprechstunden im Rathaus. Und zwar nicht nur für eine Stunde am Vormittag, sondern an bestimmten Tagen über einen längeren Zeitraum, damit auch Berufstätige die Chance haben, vorbeizukommen (kleiner Spoiler).
Wir hatten ein tolles Gespräch, welches wieder zeigt, wie viele gute Möglichkeiten und wie viel Engagement es in Tönning gibt. Ich nehme aus jedem Austausch neue Impulse mit und genau das macht diese Gesprächsreihe für mich so wertvoll.
Vielen Dank, Steffi, für deine Zeit. Es war herrlich, sich mit dir zu „Verquatschen“.
Tönning im Gespräch..
..im Gespräch mit einem engagierten Wahl-Tönninger, der Inhaber vom Country Roads
Dieses Mal durfte ich mich mit Loughrey Kuhn austauschen, der sich seit vielen Jahren intensiv mit den Themen Tourismus, Veranstaltungen und der Entwicklung unserer Stadt beschäftigt.
Seit 2022 betreibt er das Country Roads in der Neustadt. Als Berufsmusiker führte ihn sein Weg von Amerika über den Hamburger Kiez schließlich nach Tönning. Heute bereichert er unsere Stadt regelmäßig mit Live-Musik und besonderen Veranstaltungen. Was mich an ihm besonders beeindruckt, ist sein außergewöhnliches Engagement und seine Begeisterung für Tönning.
Zu Beginn unseres Gesprächs haben wir darüber gesprochen, was in Tönning bereits gut funktioniert. Ob die Nutzung unseres historischen Packhauses, alles rund um den Hafen oder die vielen Veranstaltungen. Unsere Stadt hat bereits viel zu bieten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass noch zahlreiche Potenziale darauf warten, genutzt zu werden.
Wir sehen ganz deutlich: Die Menschen in Tönning kommen gerne zusammen. Ob bei Musikveranstaltungen, Stadtfesten oder kleineren Events. Die Atmosphäre ist offen, herzlich und unkompliziert. Man trifft sich, kommt ins Gespräch, hört gemeinsam Musik oder tanzt miteinander. Genau dieses Gemeinschaftsgefühl macht unsere Stadt aus.
Gleichzeitig braucht eine lebendige Innenstadt auch Besucherinnen und Besucher aus der Region. Sie stärken unsere Gastronomie, unseren Einzelhandel und tragen dazu bei, dass Veranstaltungen wirtschaftlich erfolgreich sein können. Es ist also wichtig, schöne Dinge für uns Einheimische zu etablieren, die aber auch die Gemütlichkeit ausstrahlen von allen genutzt zu werden.
Deshalb haben wir darüber gesprochen, wie wir Tönning noch ein wenig aktiver gestalten können. Beispielsweise durch die stärkere Einbindung unserer Wasserwege oder ein kleines, flexibel nutzbares Parkcafé als Treffpunkt in den Sommermonaten. Ergänzt um die Ausgabe wie z.B. Boulekugeln, Wikinger-Schach oder andere unkomplizierte Freizeitmöglichkeiten könnten Begegnungsorte entstehen, die Menschen jeden Alters zusammenbringen. Besonders schön finde ich, dass viele dieser Ideen mit überschaubarem Aufwand umsetzbar wären.
Loughrey hat sich ganz bewusst für Tönning als Lebensmittelpunkt entschieden ("weil Tönning im Grundgerüst einfach alles zu bieten hat, was man zum Glücklichsein braucht"). Im Gespräch wurde deutlich, mit wie viel Herzblut er sich für unsere Stadt engagiert und wie wichtig ihm ein lebendiges Miteinander ist. Sein Blick von außen, verbunden mit seiner Verbundenheit zu Tönning, hat unser Gespräch besonders spannend gemacht.
Vielen Dank für den ehrlichen Austausch und deine tolle Vorarbeit. Ich freue mich schon auf das nächste „Tönning im Gespräch..“.
„Stärkung und Förderung aktiver Programme von Jung bis Alt.“
„bessere Ausweisungen für Autos und Radfahrer“
„grundsätzlich mehr offenen Austausch & ein lebendigeres Miteinander.“